Ist es schlecht für die Augen, im Dunkeln zu lesen?
Wer kennt es nicht: Unter der Bettdecke noch schnell ein Kapitel lesen oder bei schummrigem Licht im Lieblingsbuch schmökern. Aber macht das die Augen wirklich schlechter?
Für Erwachsene gilt: Lesen bei wenig Licht ist anstrengend, aber nicht gefährlich. Das Auge muss sich stärker bemühen, um scharf zu sehen – dadurch können Müdigkeit, Kopfschmerzen oder trockene Augen entstehen. Dauerhafte Schäden verursacht das jedoch nicht, solange Ausgleich und Erholung nicht fehlen.
Bei Kindern sieht es ein wenig anders aus: Ihre Augen sind noch in der Entwicklung. Viel Naharbeit – ob Lesen oder Spielen am Handy – kann die Entstehung einer Kurzsichtigkeit (Myopie) begünstigen. Denn das Auge wächst in die Länge, und die Ferne wird unscharf. Umso wichtiger ist es, dass Kinder regelmäßig draußen sind, in die Ferne schauen und Tageslicht tanken.
Das heißt: Abends mal ein paar Seiten lesen? Kein Problem. Entscheidend ist die Balance. Tagsüber raus an die frische Luft – und bei Bedarf eine passende Lesebrille von uns, damit Lesen wieder entspannt Freude macht.





